Siedlung Syganak
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Siedlung Syganak
Eines der ethnotouristischen Zentren Kasachstans – die Siedlung Syganak – ist ein bedeutendes historisches Wahrzeichen der Republik Kasachstan. Es wurde in die vorläufige Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, was es zu einem wichtigen Gut nicht nur der Region Qysylorda, sondern des ganzen Landes macht. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 10.-11. Jahrhundert, wo die Stadt den Oguz-Siedlungen zugeschrieben wird. Im Mittelalter war Syganak die Hauptstadt der Kypchaks, das Hauptquartier der Ak-Orda und das Zentrum des kasachischen Khanats. Zu Beginn dieses Jahrhunderts begannen systematische Ausgrabungen an der antiken Stätte von politischer Bedeutung. In Syganak ragten Moscheen und Medressen auf, daher wurden bei archäologischen Arbeiten die Ruinen vieler Gebäude mittelalterlicher Architektur sowie Keramikgefäße, Mühlsteinfragmente und gemusterte Steine gefunden.